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von Sarah 1017

Upcycling

Was ist das eigentlich?

Auf Instagram, in DIY-Blogs, auf Facebook und in Zeitschriften, findet man inzwischen fast überall Bilder und/oder Anleitungen zum Upcycling, aber was genau ist das eigentlich?

Upcycling steht im englischen für up=hoch und recycling=Wiederverwertung. Das bedeutet, dass Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in neuwertige Produkte umgewandelt werden. Hierbei wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt. In Industrieländern ist Upcycling ein Thema, das immer mehr an Beliebtheit gewinnt, jedoch in den Entwicklungsländern, in denen die Menschen nicht viel Geld haben, ist es längst keine Neuheit mehr. Sie verwenden alte Plastik- und Gummiprodukte und fertigen zum Beispiel aus alten Gummireifen Sohlen für FlipFlops an.

Der Gegensatz zum Recycling besteht darin, dass diese Produkte ihren Wert und ihre Qualität im Vergleich zu Recycling-Produkten steigern. Recyceltes Papier verliert im Recycling-Prozess seinen Wert, da es nicht mehr strahlend weiß ist oder die Dicke des Papiers abgenommen hat. Upgecycelte Papierblöcke jedoch entstehen aus Papierresten, die man normaler Weise weg geworfen hätte, weil sie zu klein sind oder einfach nicht mehr gebraucht werden. Das Endprodukt ist also mehr wert als der Abfall zuvor.

Somit transportiert Upcycling eine Botschaft gegen die heutige vorherrschende Wegwerfgesellschaft.

Auch für die Umwelt hat Upcycling ihren Vorteil. Es entsteht zum einen viel weniger Müll der verbrannt, gelagert oder recycelt werden muss. Und während der Herstellung der Upcycling-Produkte ist der Energieaufwand viel geringer, als wenn die Produkte neu hergestellt werden würden.